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»Quo Vadis« Deutschland?

Der vom Altbundespräsident Roman Herzog seinerzeit beschworene Wunsch, es möge ein »Ruck« durch Deutschland gehen, erfüllt sich gegenwärtig.

»Quo vadis« - wohin gehst du?
So lautet die Schicksalsfrage über Deutschlands Zukunft, die nach dem Beschluss vorgezogener Wahlen zum Bundestag, zu beantworten ist. Alle Wahlberechtigten sind im September aufgerufen, mit ihrer Stimme, die richtungsweisende Antwort zu geben. Jede Wählerstimme gewinnt diesmal zusätzlich an Bedeutung, weil unser Grundgesetz, nicht wie die Verfassungen anderer Staaten, seinen Bürgern keine Mitentscheidung zur Wahl der europäischen Verfassung, im Mai 2005, einräumte. Der Charakter dieser Wahl wird poltisch-ökonomisch richtungsorientiert und zukunftweisend für unsere gesellschaftliche Entwicklung und für uns Bürger sein.

»Quo vadis« - heißt auch, wohin soll das führen?
Das erfahren wir von den Verantwortlichen der großen und kleinen Parteien, aus den von ihnen vorgestellten politischen, ökonomischen und sozialen Programmen über die künftige Entwicklung Deutschlands in einem vereinigten Europa. Bevor wir unsere Wahlentscheidung treffen, sollten wir die Programme und deren politische Vertreter, gründlich auf ihre Glaubwürdigkeit prüfen. Besorgt wende ich mich an alle Unentschlossenen und Politikverdrossenen, an alle desinteressierten Nichtwähler, diesmal ihr Bürgerrecht wahrzunehmen. Anderenfalls riskieren sie, künftig von Leuten regiert zu werden, die sie absolut nicht mögen und sie verlieren außerdem das moralische Recht zur politischen Kritik!

»Quo vadis« - heißt auch, was wird daraus?
Viele Verantwortungsbewusste bezeichnen diese Wahl als eine Schicksalswahl für Deutschland und seine Bürger. Wir werden uns entscheiden müssen, zwischen einer Politik der ungezügelten globalen Macht des Kapitals, das bei entsprechendem Profil alles unter seine Füße stampft oder für eine kapitalistische soziale Marktwirtschaft Erhard’scher Prägung, im Rahmen eines nationalbewussten friedfertigen Deutschlands.

Die Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger sind politisch erfahren und klug genug, um für sich und unser Land, im September 2005 die richtige Entscheidung zu treffen!
Joachim Kasten

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