Grün-As
Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Stadt und Krieg

Tag der Stadtgeschichte 2013

»Stadt und Krieg« lautet das Thema des diesjährigen »Tages der Stadtgeschichte« vom 7. bis 9. November - passend zum 200. Jahr der Völkerschlacht und zum 100. Jahr des Völkerschlachtdenkmals. Ein öffentlich im Ratsplenarsaal des Neuen Rathauses tagendes wissenschaftlichen Kolloquium, zwei Führungen und eine Theateraufführung beleuchten unterschiedliche Facetten dieses Themas in der Leipziger Stadtgeschichte. Der Eintritt zum Kolloquium ist frei und ohne Voranmeldung möglich.

Während der öffentlichen Tagung am 7. und 8. November untersuchen 14 Referate die Leipziger Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Vorträge reichen von der Schlachtfeldarchäologie bis zum aktuellen Gedenken an die Ereignisse von 1813. Es referieren unter anderem: Prof. Dr. Enno Bünz, Dr. Peter Leonhardt, Prof. Dr. Elke Schlenkrich, Prof. Dr. Ulrich von Hehl, Steffen Held, Dr. Johanna Sänger und Dr. Volker Rodekamp. Konzeptionell und thematisch verantwortlich für den diesjährigen Tag der Stadtgeschichte zeichnet Prof. Dr. Ulrich von Hehl von der Universität Leipzig.

Am ersten Veranstaltungstag, dem 7. November, wird um 17.30 Uhr, der Tagungsband des letztjährigen Tags der Stadtgeschichte zum »Religiösen Leipzig« präsentiert. Im anschließenden Abendvortrag ab 19.00 Uhr spricht Prof. Dr. Harald Meller, Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (Landesmuseum für Vorgeschichte), zur mitteldeutschen Schlachtfeldarchäologie Bei einem Rundgang durch das Neue Rathaus am 8. November stellt der Denkmalpfleger Dr. Peter Leonhardt die Geschichte dieses Gebäudes vor, das vor mehr als hundert Jahren an der Stelle der Pleißenburg errichtet wurde. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung während der Tagung ist erforderlich.

Ebenfalls am 8. November, 18.00 Uhr, wird in der Alten Handelsbörse die szenischen Collage »Ein einziges langes Donnergebrüll« von Maja Chrenko zum Leben zwischen Pulverdampf und Freiheitsmythos 1813 aufgeführt. Der Eintritt kostet zehn Euro - Kulturamt und Leipziger Geschichtsverein unterstützen die Aufführung.

Am 9. November ab 10.00 Uhr führt der Kurator Steffen Poser durch das aufwändig sanierte Völkerschlachtdenkmal. Auch hier wird um Anmeldung gebeten, ein Eintrittspreis von sechs Euro wird berechnet. Weitere Informationen zur Veranstaltung liefern die städtische Projekthomepage und Faltblätter, die in den Bürgerämtern sowie in der Stadtbibliothek oder in zahlreichen anderen öffentlichen Einrichtungen ausliegen. Bei beiden angebotenen Führungen ist Barrierefreiheit nicht gegeben. Die Teilnehmer sollten daher gut zu Fuß sein.

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