Grün-As

Liebe Leserinnen und Leser,

Bild von Ost nach West - das heißt von Paunsdorf nach Grünau - zog es den Filmclub Titanic e.V., allerdings nicht ganz freiwillig. Schuld daran sind die gestrichenen Fördermittel für den Verein und die anstehende Schließung des Klubhauses Walter Barth - bisheriger Sitz des Filmklubs.

Eigentlich würden die Filmleute ja am liebsten gemeinsam mit anderen Vereinen und Akteuren in das konzipierte »Bürgerhaus Brackestraße 48« einziehen. Aber die Umsetzung dieses Projektes bedarf einiger grundsätzlicher Entscheidungen seitens der Stadt, vor allem was den Fördermitteleinsatz betrifft. Die Alternative für das leere ehemalige Ärztehaus wäre Abriss - was jedoch auch eine Menge Geld kostet, einschließlich der Nachnutzung der Fläche.

Also wird der Filmklub Titanic ab jetzt Räumlichkeiten in der Selliner Straße 9 nutzen. Keine optimale Lösung, aber ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einem soziokulturellen Zentrum »Bürgerhaus Brackestraße«, denn der Filmclub geht davon aus, dass durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Einrichtungen eine Vervielfachung der kulturellen Angebote, sowohl qualitativ als auch quantitativ im Interesse der Bevölkerung erfolgen kann und hofft, durch den Umzug nach Grünau selbst zu einer spürbaren Kostenreduzierung zu kommen und durch die Aufnahme eines kontinuierlichen Kino-Spielbetriebes in einem Wohngebiet mit hoher Bevölkerungsdichte zu höheren und regelmäßigeren Einnahmen zu gelangen, als dies im Altbaugebiet von Paunsdorf möglich ist.

Die Etablierung des Titanic Film Club e.V. mit seiner ganz besonders auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichteten Programmstruktur, seiner medienpädagogischen Projektarbeit (aber auch mit dem beachtlichen Angebot von hervorragenden Filmen im Abendkino) und seinen moderaten Preisen stellt auf jeden Fall eine kulturelle Bereicherung für den WK 8 und die angrenzenden Bereiche dar.

Ich wünsche dem Filmclub Durchhaltevermögen und viele begeisterte Zuschauer sowie uns allen Erfolg bei der Realisierung des Bürgerhausprojektes.
Ihre Evelin Müller

Anmerkung der Redaktion: Wir berichten vom Titanic Film Club ausführlich in unserer nächsten Online-Ausgabe.

…endlich Ferien und was nun?

Bild Wieder mal ein Schuljahr geschafft, hoffentlich gut und 30 lange (oder kurzweilige) Sommertage ohne Zensuren, Büffeln usw. liegen vor den Kindern und Jugendlichen. Was tun, wenn man zu Hause bleibt oder aus der Ferne oder Nähe kommt und noch Ferien sind?

Wie schon in den vergangenen Sommern bieten viele Freizeiteinrichtungen eine Vielfalt von Angeboten, so auch diesmal das KOMM-Haus im Dienstleistungs- und Ärztezentrum Selliner Straße 17. Ein Höhepunkt wird sicherlich am Mittwoch, dem 26. Juni die »Party mit BINE« sein, viel Unterhaltung, Musik und lustige Spiele für Kinder ab 6. Märchen von Indianern mit dazugehörigen Federschmuckbasteln erwarten die Ferienkinder am Dienstag, dem 26.Juni und 23.Juli.

Für Bewegung und künstlerisches Empfinden von Musik sorgt das Isensee - Ballettstudio am 27.6., 11.7., 18.7. und 25.7. in der Veranstaltung »Gestalten im Tanz«. Aber auch Puppenspielfreunde kommen auf ihre Kosten am 4. und 17.Juli. Dazu gibt es noch Ferienkino. Beginn der Ferienangebote ist 10 Uhr (genaue Termine siehe Veranstaltungskalender).

Bevor es aber in die wohlverdienten Sommertage geht, wird erst einmal am Kindertag, dem 1. Juni, kräftig gefeiert. KERNI lädt die ganze Familie ein ab 10 Uhr mit seinem mobilen Häuschen, vielen Spielen, Armbrustschiessen, Basteln usw. Also, gut vormerken und einen erlebnisreichen Sommer wünscht
Jörg Kerstan

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