Nachgefragt...
bei Birgit Seeberger, Sachgebietsleiterin beim ASW
Zur Aufwertung des Wohngebietszentrums Alte Salzstraße
- Klaudia Naceur
- Der WK 2 gilt ja mit seinen größtenteils sanierten Beständen und
einigen Neuinvestitionen als stabil. Üppiges Grün sorgt zudem für eine attraktive Lage. Was man allerdings vom Zentrum
»Alte Salzstraße«
nebst Ladenzeile und umliegenden Flachbauten nicht gerade behaupten kann. Ist dort seitens der Stadt eine Aufwertung geplant? - Birgit Seeberger
- Die Neuordnung des Zentrums liegt uns natürlich am Herzen. Die Stadt vergibt jedoch keine Fördergelder für Gewerbe. Das heißt: Es muss ein privater Investor für die Gebäude gefunden werden, dem die Kommune dann auch entgegenkäme.
- Klaudia Naceur
- Heißt Entgegenkommen eine Finanzspritze?
- Birgit Seeberger
- Nein. Damit sind beispielsweise Planungsangebote und dergleichen gemeint oder aber der teilweise Abbruch der Flachbauten.
- Klaudia Naceur
- Gibt es bereits Interessenten?
- Birgit Seeberger
- Ja, es gibt einen Investor, der ernsthaft interessiert ist. Näheres möchte ich allerdings noch nicht verraten, da noch verhandelt wird.
- Klaudia Naceur
- Was geschieht, wenn sich Kommune und Investor einig sind?
- Birgit Seeberger
- Dann werden alle an einem Strang ziehen. Gemeint ist damit auch die LWB, die sich mit dem Erhalt des 11-Geschossers und damit auch der Ladenstraße eindeutig für den Standort entschieden hat. Das ASW sorgt dann für die Aufwertung der öffentlichen Flächen, also für das ganze Ensemble.
- Klaudia Naceur
- Stichwort öffentlicher Raum. In der Ladenzone befindet sich der so genannte Fischbrunnen. Kann man sich darauf freuen, dass der dann auch wieder fließt?
- Birgit Seeberger
- Den Fischbrunnen haben wir stets im Auge behalten. Vor acht Jahren gab es da bereits Planungen diesbezüglich. Allerdings ist die Bewirtschaftung mit der ganzen Brunnentechnik ein höchst kompliziertes Unterfangen. In dem Fall ist die Stadt auf Sponsoren angewiesen, aber auch da bleiben wir am Ball.


