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Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Das Fliegende Atelier landete in Grünau

Das Projekt »Das Fliegende Atelier - Bewegung Kunst« fand im Jahr 2012 erstmals statt. Der Bund Bildender Künstler Leipzig e.V. hat sich damit der Aufgabe gestellt, seine zentrale, vermittelnde Rolle für Bildende KünstlerInnen in Bezug auf den Bereich der kulturellen Bildung auszubauen. Auf der Grundlage der Bundes-Initiative Bewegung Kunst entwickelte der Bund Bildender Künstler Leipzig e.V. »Das Fliegende Atelier«, das im Jahr 2012 seine Umsetzung in Form von 12 Teilprojekten fand.

In diesem Jahr wählte eine fachkundige Jury insgesamt 15 Einzelprojekte aus. Die teilweise genreübergreifenden Projekte werden nun in den kommenden Monaten von 18 Künstlern in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kultur- und Bildungseinrichtungen realisiert.

Unter dem Label »Das Fliegende Atelier« führte nun die Leipziger Künstlerin Laila Sahrai in der Zeit vom 13. bis 22. Mai im Offenen Freizeittreff Völkerfreundschaft in Leipzig-Grünau ihr Teilprojekt mit dem Titel »flow your mind« durch. Mit diesem Malprojekt, dass im April bereits im Leipziger Osten im OFT Rabet Station macht, möchte die Bildende Künstlerin zusammen mit Grünauer Kindern und Jugendlichen dem Druck der »Leistungsgesellschaft« entgegenwirken und den TeilnehmerInnen damit, so die Künstlerin, »...die nötige Freiheit einräumen, die sie benötigen, um entsprechend Ihren Fähigkeiten, ihre Interessen und Kompetenzen zu entfalten.«

Die hohen Erwartungen, die sich aus den durchgehend positiven Erfahrungen des letzten Jahres und der Nominierung für den »BKM-Preis Kulturelle Bildung 2013« beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Bundesverband Bildender Künstler und Künstlerinnen (BBK e.V.) ergeben, schürt hierbei natürlich noch einmal die mit Spannung erwartete Umsetzung der Einzelprojekte.

Einen weiteren Höhepunkt des Projektes »Das Fliegende Atelier« bildet das Vorhaben »Explosion - (m)Macht - Kunst« von Robert Schiller und Elisabeth Schiller-Witzmann. Das Künstlerpaar wird sich im KOMM-Haus, zusammen mit Jugendlichen ab 14 Jahren, mit der Kraft von Explosionen von Materie und deren physikalischen wie thermischen Möglichkeiten für bildnerisches Gestalten auseinandersetzen.

Von den insgesamt 15 Einzelprojekten werden 2013 insgesamt sechs Vorhaben im Kulturraum Leipziger Raum verwirklicht. Weitere neun Projekte werden, so Projektleiterin Britta Schulze, »...in sozial benachteiligten Stadtteilen von Leipzig umgesetzt...«, wobei einige Projekte aus geografischer Sicht über die Grenzen Sachsens agieren. Das Fliegende Atelier wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig, dem Kulturraum Leipziger Raum, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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