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Es geht los...

Bauprojekt Antonienbrücken startet am Montag

Am Montag, den 26. März, beginnen erste Arbeiten am neuen Bauprojekt Antonienbrücken. Ab Mai wird nördlich der beiden Brücken eine Ersatzstrecke gebaut. Diese wird zum größten Teil aus einem Damm bestehen. Die Schienen der Deutschen Bahn werden mit einer kleinen Behelfsbrücke überquert.

Die Ersatzstrecke ist ab Dezember für den Individualverkehr nach Grünau (stadtauswärts), den Straßenbahnverkehr in beide Richtungen und für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen. Der stadteinwärtige Individualverkehr wird dann über die Lützner Straße umgeleitet.

Das hört sich im Moment recht schlimm an, aber das Bauprojekt Lützner Straße soll bis November abgeschlossen sein. Dann kann man wieder auf der Lützner Straße oder über Saarländer Straße, Spinnereistraße und Karl-Heine-Straße zur Innenstadt fahren.

Ab Dezember wird die Diezmann-Brücke (Antoniebrücke West) aus dem Jahr 1971 abgebrochen. Die Klingen-Brücke (Antonienbrücke Ost) von 1969 folgt später. Beide Brücken konnten das gestiegene Verkehrsaufkommen nicht mehr verkraften und müssen ersetzt werden.

Die Brücken überspannen zwei ehemalige Bahngelände, die ein Ergebnis des preußisch-sächsischer Eisenbahnkrieges sind. Der westliche Teil (Zeitzer Bahnhof, später Bahnhof Plagwitz-Lindenau) gehörte früher der Preußischen Staatseisenbahn. Dort kann der Brückenneubau verkürzt werden, da nur noch vier Gleise benutzt werden.

Der östliche Teil (Plagwitzer Industriebahnhof) gehörte früher zur Königlich Sächsischen Staatseisenbahn. Hier wurde alle Gleise abgebrochen. Nur eine kleine Straße soll der zweite Brückenneubau dann überspannen.

Die Antonienstraße soll vierspurig ausgebaut und mit Radfahrstreifen versehen werden. An der Diezmannstraße soll es eine Ampel und eine Linksabbiegespur geben. Die Kosten des gesamten Vorhabens belaufen sich auf rund 16,3 Millionen Euro. Davon bezahlt 6,6 Millionen der Freistaat Sachsen und 3,8 Millionen die Deutsche Bahn AG.

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