Grün-As

Trainspotting - PREMIERE des Theatrium

Koproduktion mit bagage - Das Theater der Jungen Welt

Bild Trainspotting ist Kult und Antidrogenstück zugleich, gerade weil es nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, sondern die Diskrepanz zwischen "Wahnsinnskick" und dem Preis dafür auf den Punkt bringt. Das Stück erzählt die Geschichte von Mark und seinen sogenannten Freunden - ein Haufen Verlierer, Lügner, Psychos, Dieben und Junkies. Eine grelle, ausgelassene und traurige Geschichte vom Zerfall ihrer Freundschaft. Die Suche nach einem eigenen Lebensgefühl, nach irgendeinem Sinn, treibt sie von einem Kick zum nächsten, und scheinbar unweigerlich bewegen sie sich auf die Selbstzerstörung zu. Und Mark versucht immer wieder, aus dem Schlamassel herauszukommen - aber wozu? Für ein Leben mit Karriere, Familie, Reihenhaus und elektrischem Büchsenöffner? Die Premiere findet am Donnerstag, den 8. März um 19 Uhr im Theater im Zelt, Karl-Heine-Straße 90, statt.

Trashteens

BildTrashteens basiert auf Motiven des 1995 erschienen Films Kids von Larry Clark. In ihm wird das Leben einiger Jugendlicher in einer Großstadt aufgezeigt, die auf der Suche nach Identität und ihrer Rolle in der Gesellschaft sind und sich dabei in Drogen, Sex und Musik verlieren. Bei Jenny, die nur einmal mit einem Jungen geschlafen hat, wird Aids diagnostiziert und sie begibt sich auf die Suche nach dem Jungen. Telly jedoch schleppt schon wieder die Nächste ab. Die Suche nach ihm ist genauso ziellos wie die Suche nach dem Sinn des Lebens. Perspektivlosigkeit macht sich breit. Völlig entkräftet findet Jenny Telly auf einer Drogen-Party. Doch zu diesem Zeitpunkt ist schon alles zu spät. Clark ließ das Drehbuch von dem 17jährigen Harmony Korine schreiben, der in diesem Text seine Erfahrungen und Erlebnisse verarbeitet. Das Projekt ist ein Versuch, den sehr dokumentarisch gehaltenen Film erstmals in einer sehr lebensnahen Inszenierung im Theater umzusetzen, wobei vielfältige choreografische und musikalische Mittel eingesetzt werden.

Bild Das erste Jugendtheaterprojekt des Theatriums im Jahr 2001 ist eine Gemeinschaftsproduktion mit dem Werk II, Halle A. Dieses Großprojekt mit über 20 beteiligten jungen Spielern, Tänzern und Musikern hat am 29. März, 20.00 Uhr in der Kochstraße 132 Premiere.

Zimt und Zucker

Im Erdgeschoß eines großen Hauses in einer Stadt lebt seit vielen Jahren ein Mann. Er ist so alt, dass er schon anfängt, seine Farbe zu verlieren und so grau wie die Straße, in der wohnte, zu werden. Nur seine Augen, die sind immer noch so blau wie der Ozean. Weil er nichts anderes tut als sitzen und schauen, beachten ihn die Leute in der Straße längst nicht mehr. Und es war auch schon sehr lange her, dass ihn irgend jemand etwas gefragt hatte. Eines Abends betrachtet er sich in der Scheibe des Fensters und spürt plötzlich, dass er nicht mehr lange leben wird. In der Nacht schläft der Alte nur kurz. Aber es fallen ihm Dinge ein, die er unbedingt noch sehen oder ausprobieren will. So radelt er gleich am nächsten Morgen los, ins Schwimmbad, um noch einmal vom Drei- Meter-Turm zu springen…
Zimt und Zucker ist eine kleine, poetische Geschichte über Einsamkeit und Träume, über das Leben und den Tod. Das Stück für Kinder ab 8 Jahre hat am 1. März um 15.00 Uhr Premiere im Theatrium, Miltitzer Allee 52.

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