Grün-As

Grünauer Katholiken feiern 25-jähriges Bestehen ihrer Kirche

Drei Tage lang buntes Programm in Sankt Martin

Inmitten sozialistischer Plattenbauten entstand von 1982 bis 1985, sehr zur Freude der noch jungen Gemeinde, die Katholische Kirche Sankt Martin. Von Bischof Gerhard Schaffran am 27. Januar 1985 eingeweiht, war sie durch schwierige DDR-, Wende- und Nachwendezeit hindurch ein fester Halt für die Christen im Viertel.

Eine noch immer sehr lebendige Gemeinde will nun, 25 Jahre später, an diese bewegte Vergangenheit erinnern - und mit einem großen Fest hoffnungsvoll in die Zukunft starten. Zu allen Feierlichkeiten rund um unseren 25. Geburtstag laden wir Sie ganz herzlich nach Sankt Martin ein. Und das haben wir vor:

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Kirche Sankt Martin, 2002, Foto: Nikelski

Am Freitag, den 29. Januar, hören wir ab 19.30 Uhr einen Festvortrag von Gemeindemitglied Dr. Günther Fitzl, in dem die Inhalte der zugleich veröffentlichten Festschrift thematisiert und diskutiert werden. Das Referat wird ergänzt durch Kurzinterviews mit aktiven Gemeindemitgliedern aus Vergangenheit und Gegenwart. Gegen 21 Uhr beginnt in der dunklen Kirche eine von jungen Erwachsenen vorbereitete Taizéandacht mit internationalen Gesängen bei Kerzenlicht.

Der Samstag, 30. Januar, soll ein geselliger Tag ohne allzu ernste Themen werden. Am Morgen organisieren wir für Gemeinde und geladene Gäste (wie zum Beispiel einer kleinen Delegation aus unseren Partnergemeinden im englischen Milton Keynes) am Vormittag ein touristisches Programm mit Besuch des Zeitgenössischen Forums.

Wie bei jedem Kirchweihfest, diesmal eingebettet in den größeren Rahmen, findet ab 14 Uhr die Oasenkirmes statt. Dabei handelt es sich um ein buntes Programm von Jugendlichen für Senioren. Ab 19.30 Uhr sind alle Interessierten zum Bunten Gemeindeabend eingeladen, der maßgeblich vom Elferrat beider Grünauer Kirchen vorbereitet wird. Mehrere Gruppen steuern dafür einen Programmpunkt bei, dazu wird getanzt, gefeiert und gelacht.

Zum Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr erwarten wir Bischof Joachim Reinelt aus Dresden. Die Mittagszeit wird mit Grußworten und Präsentationen und Mitbring-Salatbüffet überbrückt. Der letzte Programmpunkt ab 14.30 Uhr, ein Kurt-Tucholsky-Programm mit Musik, beendet ein hoffentlich gelungenes Fest.

Info: Katholische Kirche
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