Grün-As

Grünauer Kultursommer schwungvoll eröffnet

Als am , der diesjährige Grünauer Kultursommer festlich eröffnet wurde, war die erste Veranstaltung bereits Geschichte: Am Vorabend fand die 100. Veranstaltung der Reihe »Klang-Stille-Raum, Musik und Meditation« in der wunderschönen barocken Schönauer Kirche statt. Mit dem Eröffnungsprogramm selbst entführte uns der ökumenische Kinder- und Jugendchor der Grünauer Kirchgemeinden in längst vergangene Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte und zeigte, dass man auch heute noch durch die 10 Gebote zurück zu Orientierung, Lebensmut und neuer Freiheit finden kann.

Eine tolle Leistung aller Mitwirkenden unter der bewährten Leitung von Elke Bestehorn, die es immer wieder versteht, die unterschiedlichsten Kinder und Jugendlichen zu motivieren und zu persönlichen Bestleistungen zu führen. Die Zuschauer in der voll besetzten Pauluskirche waren begeistert, sodass eine weitere Aufführung folgen wird. Die anschließende Unterhaltung und Begegnung mit Musik, zum ersten Mal vor vier Jahren erprobt, findet ein immer zahlreicher werdendes Publikum, in diesem Jahr begleitet von hervorragenden Musikern des Duos Mosik, die mit temperamentvollem Klezmer und Gypsy- Jazz die Kirche (auf Grund des Wetters) zum Klingen brachten, die sich damit immer mehr als mulifunktionaler Veranstaltungsort anbietet. Es war längst dunkel, als die letzten Gäste den Heimweg antraten.

Bild In der darauffolgenden ersten Woche standen viele im Kultursommer auch neue Veranstaltungen auf dem Programm: In der Ringelnatzschule musizierten die Schüler der dritten Klassen gemeinsam mit dem Mendelssohnkammerorchester, ein besonderes Erlebnis für beide Seiten und ein tolles für Grünau. Zwei Theaterproduktionen hatten in Grünau Premiere: Im Theatrium gab es die letzten Veranstaltungen vor der Sommerpause. Das Kindertheaterprojekt »Gebrochene Flügel« ist nicht nur für Scheidungskinder sondern besonders für die Eltern sehens- und nachdenkenswert.

Das Unternehmen Bühne gastierte mit »Die Existenzgründer« in der »Völkerfreundschaft«, einem Ort, an dem man sich noch mehr solche Veranstaltungen wünschen würde. Neben dieser Produktion holte das KOMM-Haus auch das junge »Johann-Strauß-Orchester« und Chor nach Grünau: Wer dieses wunderbare Konzert nicht erlebt hat, der hat tatsächlich was verpasst - eine musikalische Reise in das Wien des 19. Jahrhunderts. Freuen Sie sich auf viele weitere interessante Veranstaltungen bis zum 12. September. Den Flyer erhalten Sie an den bekannten Orten oder unter www.qm-gruenau.de, www.schönauer-parkfest.de.

Rita Werner
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