Grün-As

Mammutprojekt abgeschlossen

Mit der Kirschbergsiedlung (gemeint ist hier das Siedler-Gebiet nördlich der Ratzelstraße) hat die KWL im Juni 2012 eines ihrer größten innerstädtischen Erschließungsprojekte fertiggestellt. Seit Oktober 2009 verlegte das Unternehmen im Wohngebiet in Grünau rund fünf Kilometer Schmutzwasserleitungen, schloss 336 Grundstücke an die neue, zentrale Kanalisation an und errichtete etwa 250 Schachtbauwerke. Das Unternehmen handelt bei derartigen Projekten im Auftrag der Kommunen und Wasserrechtsbehörden gegenüber den Bürgern.

»Wir haben einerseits die im Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Leipzig und des ZV WALL festgelegten Maßnahmen umgesetzt, auf der anderen Seite sehr gute Erfahrungen bei der Beteiligung der Bürgerschaft gemacht. Die kontinuierliche Information der Siedler zu den einzelnen Bauabschnitten und dem Baufortschritt werten wir als ausschlaggebend bei der konstruktiven Zusammenarbeit vor Ort«, erklärt Mathias Wiemann, Unternehmensbereichsleiter Netze bei der KWL.

Trinkwasser-Interimsleitung außer Betrieb

Auch an dem folgenden Projekt, das vor allem die Grünauer Autofahrer interessiert, sind die Kommunalen Wasserwerke Leipzig beteiligt. Im Rahmen des Neubaus der Luisenbrücke und dem Ausbau der Linie 15 zur Stadtbahn im Bereich der Lützner Straße wurde die Sanierung einer ihrer wichtigen Trinkwasserhauptversorgungsleitungen abgeschlossen: Auf dem Teilstück zwischen Odermannstraße und Merseburger Straße wechselte das Unternehmen seit Ende Juni eine 80 Zentimeter starke Trinkwasserleitung aus.

Für die zwischenzeitliche Versorgung mit Trinkwasser entstand eine 250 Meter lange Interimsleitung - die 60 Zentimeter durchmessende Kunststoffleitung führte das Trinkwasser oberirdisch und teils in Höhen von bis zu sechs Metern entlang der Straße zu den Kunden. Mit dem Rückbau wurde bereits begonnen.

Mit ihren Arbeiten in der Lützner Straße liegt die KWL weiterhin gut im Zeitplan. Die Hauptaufgabe besteht darin, Trinkwasserleitungen und Abwasserkanäle zu verlegen, zu sanieren oder zu erneuern, um damit Baufreiheit für den nachfolgenden Gleis- und Straßenbau zu schaffen. Die Investitionen der KWL belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro.

Info: KWL
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