Grün-As

Kreisverkehr Saturnstraße

Bebauungsplanentwurf wird ausgelegt

Der Entwurf des Bebauungsplans für den Kreisverkehr Saturnstraße/Kiewer Straße/Lyoner Straße soll bei Beschluss in der Ratsversammlung am 17. Oktober für die Dauer von einem Monat öffentlich ausgelegt werden. Dies geht aus der heutigen Sitzung der Verwaltungsspitze hervor. Parallel werden die Träger öffentlicher Belange an der Planung beteiligt.

Der geplante Kreisverkehr ist eine wichtige Maßnahme zur Schaffung eines leistungsfähigen Straßenhauptnetzes. Hergestellt wird die durchgehende Verbindung der Lyoner Straße und der Saturnstraße. Die ermittelten Gesamtkosten betragen 1,04 Mio. Euro.

Bisher hat die Saturnstraße keinen direkten Verlauf zur Kiewer Straße/Lyoner Straße, über welche auch die B87 führt. Die geplante Verbindung entlastet das Wohngebiet durch Wegfall der Straßenführung entlang der Wohnbebauung. Berücksichtigt werden die Belange aller Verkehrsteilnehmer und der Anwohner. Die Schaffung sicherer Querungsmöglichkeiten für Fußgänger ist ebenso geplant wie eine Aufwertung des Straßenraumes durch die Pflanzung von Straßenbäumen.

Parallel zur Veröffentlichung im Leipziger Amtsblatt und einer ersten öffentlichen Auslegung im Neuen Rathaus wurden bereits im Oktober 2011 auch die Träger öffentlicher Belange an der Planung beteiligt und um Übermittlung wichtiger Hinweise für den Entwurf gebeten.

Kreisverkehre haben übrigens sowohl Vorteile, als auch Nachteile. Eine größere Verkehrssicherheit durch die niedrigere Geschwindigkeit der durchfahrenden Fahrzeuge sind ein Vorteil. Ein weitere, dass trotz dessen eine höhere Durchflußgeschwindigkeit erzielt wird. Kreisverkehre werden, nicht nur in Leipzig, gern eingesetzt, wenn mehr als vier Zufahrten vorhanden sind (z.B. Karl-Tauchnitz-Straße).

Die Nachteile haben vor allem Fußgänger und Radfahrer. Die Führung der Wege kann sehr problematisch sein, weil meist keine Ampelanlagen vorhanden sind. Auch bei sehr hohem Verkehsaufkommen können Kreisverkehre problematisch werden, weil sich lange Rückstaus bilden können und die Unfallgefahr dann wieder steigt.

Info: Stadt Leipzig
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