Grün-As

Leserbrief

Von Trampelpfaden und fehlenden Pollern

zum Zustand des Fußgängerbereiches rund um die Selliner Straße

Auf »die kleinen Dinge in unmittelbarer Nachbarschaft« macht Leser W. Müller aus der Seffnerstraße aufmerksam:

(...) Die Beseitigung der Trampelpfade direkt vor der Tür des KOMM-Hauses in Richtung Brackestraße und gleich von dort aus in Richtung S-Bahn-Brücke oder vom KOMM-Haus zur Seffnerstraße. Das sind doch Hinterlassenschaften aus dem Abriss der Elfgeschosser, die mal oder noch der Lipsia gehören. Dort hat man Fördergelder abgefasst und gespart und es hat auch seitens des Bauamtes dazu keine Auflagen gegeben, nach dem Motto: »Das ist doch nur Grünau«. Mit ganz wenig Geld und ohne teure Planung könnte man dort mit ein paar Multicar voll Kies Abhilfe schaffen. (...)

Außerdem verweist Herr Müller auf verschwundene Poller im Bereich der Alten Salzstraße, die erst kürzlich im Zuge der Sanierung dort aufgestellt wurden, um den Weg autofrei zu halten. Er vermutet bald wieder regen Autoverkehr, so wie in der Fußgängerzone vor dem KOMM-Haus und er fragt:

(...) Wer ist zuständig für den Erhalt der Fußgängerzonen - beispielsweise rund um das KOMM-Haus? Dort sind überhaupt alle Poller verschwunden, Autos aller Varianten fahren dort entlang und sind eine große Gefahr für Kinder auf dem Spielplatz. Das stellt nicht nur eine große Gefahr dar, sondern ist auch alles mit viel Geld und Aufwand geschaffen worden. (...)

Antwort der Redaktion

Lieber Herr Müller, sicher haben Sie Recht damit, dass Trampelpfade nicht unbedingt schön aussehen. Leider lassen sich diese nur in den seltensten Fällen verhindern. Selbst angelegte Wege stellen nicht immer die optimale Verbindung her, so dass auch diese - sind sie erst einmal angelegt - oft um neue Pfade bereichert werden.

Was den Autoverkehr vor dem KOMM-Haus betrifft, so ist dies nicht nur ärgerlich sondern tatsächlich gefährlich. Vor allem Taxen und Krankenfahrzeuge nutzen das »Schlupfloch«, welches durch fehlende Poller hinter der Selliner Straße 1, am Spielplatz Brackestraße und auf der Miltitzer Allee selbst entstanden ist, bedauerlicherweise sehr rege. Das resultiert vor allem daraus, dass das neue Ärztehaus lediglich über einen Eingang zur Fußgängerzone verfügt und der Transport von gehbehinderten oder bettlägrigen Personen dadurch erschwert ist. Trotz dieses Umstandes ist es natürlich wünschenswert, dass der Charakter einer Fußgängerzone baldmöglichst wieder hergestellt wird.

Auf Nachfrage beim zuständigen Verkehrs- und Tiefbauamt wurde unserer Zeitung zugesichert, dass die bereits existierenden, oben erwähnten Anlagen überprüft und fehlende Poller ersetzt werden sollen. Eine Entspannung der Situation zwischen den Ärztehäusern ist also absehbar. Dennoch bliebe eine illegale Zufahrt über den Fußweg neben dem neuen Ärztehaus, wo noch keine Polleranlage steht. Ob dort eine errichtet werden soll, muss noch geprüft werden.

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