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Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Leipziger Weihnachtsmarkt

Erstmals auf dem Markt bis zum 23. Dezember geöffnet

Der Leipziger Weihnachtsmarkt findet seit gestern in der Innenstadt statt. Erstmals gibt es auf dem Marktplatz eine eintägige Verlängerung bis zum 23. Dezemberm, ansonsten ist der Weihnachtsmarkt bis zum 22. Dezember geöffnet. Die Besucher können täglich von 10 bis 21 Uhr (außer am 22./23. Dezember bis 20 Uhr) am Marktgeschehen teilhaben. Bis 22 Uhr darf »ausgetrunken« werden.

Am 30. November, gegen 11 Uhr, treffen der Weihnachtsmann und seine Schneeflöckchen mit dem Sonderzug auf dem Hauptbahnhof auf Bahnsteig 23 ein. Eine Bergmannskapelle aus dem Erzgebirge begrüßt gemeinsam mit vielen Kindern den Weihnachtsmann und geleitet ihn in einer Kutsche zur Bühne auf dem Marktplatz.

Den Hauptbereich des Weihnachtsmarktes bildet wie in jedem Jahr der Marktplatz, der nun wieder in voller Größe genutzt werden kann. Im Mittelpunkt steht ein festlich geschmückter Baum, eine rund 20 Meter hohe Fichte, die mit 300 roten und 300 goldenen Kugeln sowie mit bis zu 3000 Lichtern geschmückt vor dem Alten Rathaus erstrahlt. Ein abwechslungsreiches kulturelles Programm (werktags ab 16 Uhr, Wochenende ab 13 Uhr) mit Künstlern und Laiengruppen aus Stadt und Region sowie die beliebte Weihnachtsmannsprechstunde (ab 30. November, Mittwoch bis Sonntag 16:00 bis 16:45 Uhr) sind auf der Bühne Marktplatz zu erleben. Auch die Weihnachtskrippe, seit langem jetzt wieder mit lebendigen Schafen (vom Schäfer Weber aus Geithain), ist unter dem Weihnachtsbaum zu finden. Das Posaunenblasen vom Balkon des Alten Rathauses erklingt während des Marktgeschehens Montag bis Freitag, 18 Uhr, und Samstag und Sonntag, 13 und 19 Uhr.

Außerdem gint es wieder den historischen Weihnachtsmarkt »Alt Leipzig« auf dem Naschmarkt vor der Alten Börse. Blickfang seit den vergangen zehn Jahren ist eine acht Meter hohe Weihnachtspyramide mit original erzgebirgischen Figuren und Schnitzereien auf dem Nikolaikirchhof. Im unteren Teil der Pyramide wird die beliebte Feuerzangenbowle im bewährten Ambiente ausgeschenkt. Der Brunnen ist mit einem Adventskranz dekoriert.

Vom 30. November bis zum 19. Dezember (außer am 16. Dezember) findet »Die Wichtelwerkstatt« im Stadtbüro in der Katharinenstraße statt. Hier können die Kinder nach Herzenslust täglich von 14 bis 18 Uhr zu einem Unkostenbetrag von einem Euro kleine Weihnachtsgeschenke basteln. Anleitung geben fachgerecht die Mitglieder des Netzwerkes Haushalt Leipzig.

In der Petersstraße, der meist frequentierten Fußgängerzone in der Innenstadt, stehen 28 Hütten, die diese zusätzlich beleben. Auch die kleine Kindereisenbahn lädt an der Thomaswiese wieder zur Fahrt ein. Das Märchenland findet 2013 erstmals einen schönen Platz vor der Oper. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr bekannte und beliebte Märchen der Gebrüder Grimm wie die Goldene Gans, das tapfere Schneiderlein, Schneewittchen und Hans im Glück.

Seit Jahren ist die Leipziger Modelleisenbahnausstellung nicht nur bei den kleinen Besuchern beliebt. In der Strohsackpassage (Nikolaistraße) können die Besucher vom 29. November bis 22. Dezember täglich von 10 bis 19 Uhr viele verschiedene Modelle besichtigen und mit längst vergessenen Lokomotiven und Zügen durch liebevoll gestaltete Landschaften reisen.

Die Tradition des Leipziger Weihnachtsmarktes reicht bis in das Jahr 1458 zurück. Wie vor fünfhundert Jahren fügt er sich auch heute harmonisch in die historische Kulisse der Leipziger Innenstadt ein. Mit über 250 originell geschmückten Ständen wird er seinem Ruf als einer der größten und schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland gerecht.

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