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Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Max-Klinger-Schule demonstriert für Sanierung

8. Juli

Die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer und die Eltern der Klingerschule haben die Nase voll. Seit der Wende wurden am MKS nur kleinste bauliche Veränderungen vorgenommen, statt einer dringend notwendigen Kernsanierung wurden nur Prestigearbeiten und Fehlinvestitionen getätigt.

Um der Stadt Leipzig endlich Nachhilfe in Sachen Schulsanierung zu erteilen demonstrieren am Mittwoch, den 8. Juli, die Schüler, Lehrer und Eltern der Max-Klinger-Schule mit der Forderung sich endlich auf politischer Ebene mit der prekären Lage der beiden Schulhäuser zu befassen. Das Motto lautet: »Geld wird kassiert – Schule nicht saniert«.

Die Demonstration beginnt um 12 Uhr am Cottaweg und führt über den Westplatz zum Neuen Rathaus, wo um 13.30 Uhr eine Abschlusskundgebung stattfindet.

Ziele der Demonstration sind: Auf den schlechten Zustand der Schulgebäude der Max-Klinger-Schule aufmerksam zu machen und die Politiker dazu zu bewegen, sich endlich mit den unhaltbaren Zuständen zu befassen, um langfristig eine Kernsanierung der beiden Häuser zu realisieren.

Die Aktion wird vom Schülerrat der Max-Klinger-Schule organisiert und vom Elternrat, dem Förderverein der Max- Klinger-Schule, dem Stadtschülerrat sowie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt.

Finissage der Wellner-Ausstellung

Die Ausstellung "Hans-Dietrich Wellner (1934-2013) - Stadtplanung für Leipzig" im Stadtarchiv geht mit einer Finissage am 2. Juli, 18.30 Uhr, zu Ende. Der Berliner Architekturhistoriker Dr. Roman Hillmann spricht zum Thema "Unausweichliche Moderne. Der Weg zur Erkenntnis von Qualität und Eigenart ost- und westdeutscher Nachkriegsarchitektur“. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, die Exposition in Augenschein zu nehmen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen.

Der Nachlass von Hans-Dietrich Wellner wird im Stadtarchiv Leipzig aufbewahrt. Im Ergebnis seiner Auswertung und zahlreicher Gespräche mit Familienangehörigen und ehemaligen Arbeitskollegen entstand eine Ausstellung, die nicht nur die fachliche Tätigkeit Hans-Dietrich Wellners beleuchtet, etwa bei der Planung und Realisierung des Sachsenplatzes, der Standortplanung für das Gewandhaus und vor allem des Wohngebietes Grünau darstellt, sondern auch den Menschen und exzellenten Freihandzeichner.

Die Exposition ist im Foyer des Stadtarchivs (3. Obergeschoss) bis zum 9. Juli 2015 zu sehen und kann während der Öffnungszeiten des Lesesaals besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Das Stadtarchiv Leipzig (Torgauer Straße 74), ist mit der Straßenbahn der Linie 3 oder 3E in Richtung Taucha bzw. Sommerfeld (Haltestelle Volksgarten) zu erreichen.

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