Grün-As
Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Schönauer Parkfest 2015

Donnerstag, 20.8.2015

gegen 21.00 Uhr Große Wiese
Sommerkino »Fack ju Göhte«
BRD 2013, 119 Minuten
Auf diesen Tag hat Zeki (Elyas M'Barek) lange gewartet: Endlich kommt er aus dem Gefängnis frei und kann sich mit dem bei einem Überfall erbeuteten Geld ein neues Leben aufbauen. Dummerweise hat seine Freundin das Geld aber auf dem Gelände seiner ehemaligen Schule vergraben – und genau an der Stelle steht nun eine Turnhalle. Deshalb muss sich Zeki irgendwie in der Schule einschleichen und bewirbt sich für die Stelle als Hausmeister. Durch eine Verwechslung wird er allerdings als neuer Aushilfslehrer eingestellt – und sieht sich nun mit chaotischen Schülern und seiner unsichereren Kollegin Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) konfrontiert. Es passiert, was passieren muss: Herr Müller findet allmählich Gefallen an seiner neuen Arbeit, entdeckt sein Herz für eine Chaotenklasse – und für Lisi.

Freitag, 21.8.2015

19 Uhr – Große Bühne
»Beatz im Block«
Einlass ab 18.30 Uhr. Achtung nur mit Eintritt!
WERK 2 – Kulturfabrik Leipzig e. V. und Komm-Haus starten ein alternatives Festival mit »Mono & Nikitaman«, »Zugezogen Maskulin« und »Buzy A« Eine Open Air Bühne, hochkarätige Künstler, Infostände und gute Musik. Klingt nach einem Festival. Ist es auch und doch ganz anders. Denn das Ziel bei diesem Festival ist nicht, möglichst viel Geld einzunehmen, sondern Alternativkultur an Orte zu bringen, an denen diese fehlt. Nicht der Kommerz oder Gästezahlen stehen im Vordergrund, sondern der Spaß, die Message, die Kultur. Der Ticketpreis ist niedrig, um es besonders vielen Leuten möglich zu machen, an dem Event teilzunehmen. Aktuell gibt es die Möglichkeit, sich ein Early Bird Ticket für EURO 8,– Euro (inklusive Gebühren!) zu sichern.
Der Abendkassenpreis wird 15 Euro nicht überschreiten. Das Ganze bei einem Line-Up, das sich wirklich sehen und hören lassen kann. Die Rapper »Zugezogen Maskulin« gehören schon jetzt zu den schärfsten Beobachtern der innerdeutschen Gesellschaft und liefern das, was Pop-Musik schon immer versprochen und niemals eingehalten hat: Subversion. Mit dem harten Blick auf die eigene Unzulänglichkeit und Verstricktheit im System schaffen »Zugezogen Maskulin« das, was viele andere noch nicht einmal zu denken wagen: Der Wut eine Stimme zu geben, der Verachtung eine Hymne zu singen und der Liebe ein Denkmal zu setzen. Mit bissigem Humor, überziehen sie ihre Hörer mit Alltagsbeobachtungen über Hedonismus, falsch verstandenen Individualismus, die Eigenarten der Rapszene, politisches Getöse und die Spezies Mensch im Allgemeinen. Die Berliner sind mittlerweile gern gesehene Gäste und spielen bei Rock am Ring, Splash und Dockville vor tausenden Leuten. Ebenso wie der zweite Topact, für den man nicht bis an den Chiemsee fahren muss.

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