Grün-As
Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Kurz und knapp

Wildlebende Wasservögel dürfen nicht gefüttert werden

Die im Leipziger Stadtgebiet wildlebenden Wasservögel dürfen nicht gefüttert werden, den dass ist ein Eingriff in das ökologische Gleichgewicht: Weil dem Gewässer Nährstoffe in Form von unverbrauchtem Futter oder auch als Exkrement der Wasservögel zugeführt werden, wird die Güte beeinträchtigt. Zudem fördern faulende Futterreste die Entstehung gefährlicher Bakterien, welche zum Erkranken der Vögel bis hin zum Vogelsterben führen können.

Ende 2010 wurde eine Allgemeinverfügung der Stadt Leipzig zum Fütterungsverbot erlassen, welche sich auch auf den Uferbereich erstreckt und deren Einhaltung regelmäßig kontrolliert wird. Demnach darf an über 100 Standgewässern wie beispielsweise auch dem Kulkwitzer See nicht gefüttert werden. Wild lebende Wasservögel, wie Enten, Schwäne und Blessrallen sind auch während der Kälteperiode nicht auf das Füttern durch den Menschen angewiesen. In den Gewässern gibt es ausreichend Nahrung, wie zum Beispiel Wasserpflanzen, Schilf, Wasserlinsen, Insekten, Krebstiere sowie Schnecken und Würmer. Bei starkem Frost und Zufrieren des Gewässers ziehen die Vögel auf andere offene Wasserflächen weiter. Durch das Füttern werden nur zusätzlich Tiere an das Gewässer gelockt.

Toccata - Ein Nachtstück über Robert Schumann

Robert Schumann, Komponist und Literat, geboren 1810 in Zwickau, gestorben 1856 in der Nervenheilanstalt Bonn-Endenich. 46 Jahre Leben - Wie sah es aus im Innern dieses Menschen, wie war seine Wahrnehmung der Welt? Was spricht aus seinen Texten und seiner Musik? Was geschieht, wenn sich seine Musik in Form von Figuren auf der Bühne materialisiert? Ein Spiel mit Identitäten, Ahnungen von einem anderen Ich, Begegnungen mit Phantasiewesen, Spukgestalten und Doppelgängern.

Aus einer Hammond-Orgel M3, Texten aus Schumanns Tagebuch, Figuren und Automaten entsteht im Lindenfels Westflügel (Hähnelstr. 27, 04177 Leipzig) ein Kaleidoskop ineinander laufender Motive, eigenständig und einander ergänzend bilden sie einen Zusammenklang. Zu sehen am 17. Dezember, 20.00 Uhr, 18. Dezember, 23.00 Uhr und am 19. Dezember, 20.00 Uhr. Karten unter Tel. 260 90 06 oder service@westfluegel.de.

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