Grün-As

CDU-Forum zur Abrissdebatte um den WK 7

Es war eine geladene Atmosphäre im Saal des KOMM-Hauses in der Selliner Passage, als die Beteiligten das Podium betraten. Bürgermeister Holger Tschense wurde mit Buhrufen und Rücktrittsforderungen begrüßt. Die CDU-Stadträte Achminow, Schimpff und Liebscher hatten Bürgermeister Tschense und Dr. Albrecht Buttolo (Staatssekretär für Bau) eingeladen, um die Äußerungen aus der Presse zum WK 7 zu debattieren. Weitere Vertreter aller Parteien und mehrere Amts- und Abteilungsleiter aus dem Rathaus waren als Zuschauer am 14.3. zugegen.

Besonders die nicht gerade qualifizierten Abrissäußerungen aus der Presse der Vorwochen von Herrn Tschense wurden heiß diskutiert. Der »Schwarze Peter« wurde vom Bürgermeister immer wieder den Medien zugeschoben. Die Einsicht, dass er mit seinen Äußerungen einen Fehler gemacht hatte, ließ er leider vermissen.

So ging es auch munter weiter mit falschen Aussagen:
So z.B. dass im WK 7 sechstausend Wohnungen leer ständen (bei 7700 Wohnungen wären das fast 75% Leerstand) und, dass die Fünfgeschosser, Am kleinen Feld, (dort stehen aber nur Sechsgeschosser!) eine gute Lage hätten und stehen bleiben könnten (gerade die gehören den AUBIS-Nachfolgern und haben einen enorm hohen Leerstand).

Bürgermeister Tschense konnte an diesem Abend keine Sympathien bei den Bewohner zurückgewinnen - dies wäre mit einer einfachen Entschuldigung bei den Bewohnern möglich gewesen. Auch kam der Dissens in der Stadtverwaltung wieder hervor, als der Amtsleiter des ASW Karsten Gerkens sagte: »Ein Flächenabriss - das ist nicht Diskussionsstand der Baufachleute«. Er widersprach also klar den Ausführungen von Holger Tschense.

Fazit des Forums: Man war genauso schlau wie vorher, nur versicherten die anwesenden CDU- Stadträte, dass es mit ihnen einen Abriss des WK 7 nicht geben würde. Vor einem nächsten öffentlichen Forum (der SPD-Ortsverein veranstaltete nach Redaktionsschluß auch noch eins) zu diesem Thema muss erst einmal der Stadtentwicklungsplan Großwohnsiedlungen vorliegen , außerdem sollte es wieder sachliche Diskussionen zwischen Stadt und Eigentümern gegeben haben und die Förderbedingungen (hier ist natürlich der Bund gefragt) müssen klar sein.

Letzte Meldung: In der Stadtratssitzung am 21.3. wurde ein Antrag der PDS auf eine »Aktuelle Stunde« zum WK 7 mit den Mehrheiten der SPD und CDU abgelehnt. Auf eine Anfrage der PDS zum Thema war der Tenor der Verwaltungsspitze, dass es keinen konzentrierten Abriss in Grünau geben werde.

Gasherbrum I (8068 m)und II (8035 m)

Sächsische Karakorum Expedition 2001

Seit seiner Gründung im Februar 1992 veranstaltet der Alpinclub Sachsen e.V. (ACS) regelmäßig aufsehenerregende Bergexpeditionen in die Hochgebirge der Erde. Vier Achttausender- Besteigungen sind bisher erfolgreich durchgeführt worden, die beiden letzten erst 1999 zum Cho Oyu (8201 m) und Manaslu (8163 m). Unsere Expeditionen führten uns aber auch in abgelegene Gebirgsgegenden auf allen Kontinenten. So sind wir besonders stolz nicht nur auf die Erfolge an den Achttausendern, sondern vor allem über zahlreiche Erstbesteigungen und Erstbegehungen im Himalaya, Karakorum, Tienshan oder den Anden.

Auch im Jahr 2001 haben wir uns wieder eine spektakuläre Herausforderung vorgenommen. Ende Juni brechen die fünf Teilnehmer Lydia Schubert, Ralf Brummer und Dr. Olaf Rieck aus Leipzig sowie Christian und Markus Walter aus Dresden auf nach Pakistan. Das Ziel ist eine Gruppe von Bergen, die sich fünf Geschwistern gleich südostwärts des K2 erheben. Die beiden Achttausender unter ihnen sind unser Ziel: Der Gasherbrum I (8068 m), auch Hidden Peak genannt, was soviel wie Versteckter Berg bedeutet und der Gasherbrum II (8035 m). Zwei Monate lang werden sich die Bergsteiger an den beiden Eisriesen versuchen. Dabei soll unter anderem auch eine Skiabfahrt vom Gipfel versucht werden.

Um die schwierige finanzielle Situation einer solchen Expedition zu verbessern, soll auch diesmal wieder die bereits traditionelle Grußpostkartenaktion durchgeführt werden. Jeder, der das Unternehmen unterstützen will und einen Betrag von 12,- DM oder mehr auf das Expeditionskonto einzahlt, bekommt die von uns gestaltete und handsignierte Grußpostkarte aus dem Basislager zugesandt. Bitte vergessen Sie nicht, Ihre vollständige Anschrift im Feld Verwendungszweck anzugeben. Nur dann ist die Zusendung der Postkarte möglich.

Grußpostkartenaktion
Expeditionskonto Sächsische Karakorum Expedition 2001:
Sparkasse Leipzig, Konto: 1800833047, BLZ: 86055592

Dr. Olaf Rieck, Tel.: 0341 - 4413289, Funk: 0172 7064399
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