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Preis der Leipziger Buchmesse 2009

In nur fünf Jahren hat sich der Preis der Leipziger Buchmesse zu einer festen Größe im deutschen Literaturbetrieb entwickelt. In diesem Jahr wurden 760 Bücher (2008: 750) eingereicht. Juryvorsitzender Ulrich Greiner zu den Nominierungen: »Auch in diesem Frühjahr hat sich das hohe Niveau der deutschen Verlagsproduktion wieder aufs Schönste gezeigt. Im Bereich Belletristik war sie sogar so groß, dass die Jury ausnahmsweise sechs Titel nominiert hat - weniger wäre in ihren Augen ungerecht gewesen.«

Neben Ulrich Greiner gehören der Jury an: Ina Hartwig, verantwortliche Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau, Elmar Krekeler, Leiter der Literarischen WELT, Kristina Maidt-Zinke, Feuilleton-Autorin der Süddeutschen Zeitung, Volker Weidermann, Redaktionsleiter Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Michael Hametner, Literaturredakteur beim MDR, und Uwe Justus Wenzel, Feuilleton-Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung.

Info: Leipziger Messe

Nominierungen im Bereich Sachbuch / Essayistik

  • Matthias Frings: Der letzte Kommunist. Das traumhafte Leben des Ronald M. Schernikau (Aufbau Verlag)
  • Andreas Kossert: Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945 (Siedler Verlag)
  • Herfried Münkler: Die Deutschen und ihre Mythen (Rowohlt Berlin Verlag)
  • Jürgen Neffe: Darwin. Das Abenteuer des Lebens (C. Bertelsmann)
  • Karl-Heinz-Ott: Tumult und Grazie. Über Georg Friedrich Händel (Hoffmann und Campe)

Nominierungen im Bereich Übersetzung

  • Michael Kellner: William S. Burroughs: Naked Lunch (Nagel & Kimche)
  • Esther Kinsky: Olga Tokarczuk: Unrast (Schöffling & Co.)
  • Susanne Lange: Miguel de Cervantes: Don Quijote von der Mancha (Carl Hanser Verlag)
  • Hans-Christian Oeser: Maeve Brennan: Der Morgen nach dem großen Feuer (Steidl Verlag)
  • Eike Schönfeld: Saul Bellow: Humboldts Vermächtnis (Kiepenheuer & Witsch)

Die Nominierungen im Bereich Belletristik stellen wir Ihnen ausführlich auf der nächsten Seite vor.

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