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Begegnungsstätte der Volkssolidarität feiert ersten Geburtstag

... erklingt es am Nachmittag des 3. September vielstimmig in den Räumlichkeiten der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in der Ratzelstraße. Die Kaffeetafel ist gedeckt. An ihr haben 13 Damen und Herren reiferen Alters Platz genommen, lauschen nicht nur der musikalischen Darbietung von Gisela Gorzny und Helmut Friedrich, sondern singen kräftig mit.

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Begegnungsstätte der Volkssolidarität feiert ersten Geburtstag

Während am herbstlichen Himmel dicke Regenwolken vorüberziehen, ist die Stimmung drinnen ausgelassen. Man feiert Geburtstag und lässt das zurückliegende Jahr auf angenehme Art Revue passieren. Ein Dank richtete sich nicht nur an all diejenigen, die sich aufgerafft und die Angebote angenommen haben, sondern vor allem an die Leiterin des Hauses Sylvana Gomer.

Sie habe »ein anstrengendes Jahr hinter sich«. »Es dauert eben eine Weile, bis sich etwas Neues etabliert hat«, bestätigt Gomer die Anfangsschwierigkeiten. Mittlerweile habe sich jedoch ein treues Klientel gebildet, die immer wieder kämen. Nicht nur zum Singen, wie ein Blick in den Terminkalender der Seniorenbegegnungsstätte beweist. Unterschiedlichste Info-Veranstaltungen zu altersgerechten Themen findet man genauso wie Fitnessangebote, Dia-Vorträge, das Literaturcafé und seit neuestem sogar einen Yogakurs.

»Dafür haben sich sofort acht Teilnehmer angemeldet«, freut sich Sylvana Gomer, die gemeinsam mit der ehrenamtlich arbeitenden, 70- jährigen »guten Seele« Heidi Huth sowohl sämtliche Veranstaltungen plant, als auch durchführt. Nebenbei hat sie natürlich immer ein offenes Ohr für die Anliegen ihrer Besucher. Das sei für sie auch der Kernbereich ihrer Arbeit: »Darum geht es doch letztendlich. Das Miteinander fördern, die Menschen aus ihrer Einsamkeit holen. Dafür gibt es Einrichtungen wie uns.«

In Zusammenarbeit mit der WG Lipsia ist es der Volkssolidarität mit ihrem Büro in der Ratzelstraße gelungen, ein Angebot zu schaffen, das es den Senioren aus der umliegenden Umgebung ermöglicht, lange und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Sylvana Gomer freut sich über das Erreichte der zurückliegenden Monate und hat noch etliche Ideen auf Lager. So möchte sie beispielsweise einen Deutschkurs für ältere Migranten anbieten und mit einem Handarbeitszirkel dem Aussterben alter Traditionen entgegenwirken.

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