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Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Der Knalleffekt

Polizeibericht

In einer Einraumwohnung in der Alten Salzstraße, in der Gäste zu einer privaten Silvesterfeier geladen gewesen waren, kam es am 31.12.2013, gegen 20:10 Uhr, zu einem unerwarteten und ungewollten »Knalleffekt«. Einer der Gäste entzündete aus bisher unbekanntem Grund einen Böller innerhalb der Wohnung. Dieser ging unterhalb des Fensters »los« und entzündete dabei weiteres Feuerwerk, welches dort gelagert wurde.

Hierbei wurden das Sofa und der Fußboden beschädigt, weiterhin ein Fenster verrußt. Die eingesetzte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, sodass keine größeren Schäden entstanden. Dem 22-jährigen Wohnungsmieter wurde außerdem der Strom im Wohnzimmer abgestellt, unter der Maßgabe, den Sachverhalt schnellstmöglich der Vermietung mitzuteilen. Personen kamen bei dem Sachverhalt nicht zu Schaden.

Unbekannte tobten sich über den Jahreswechsel an einer Telefonzelle aus. Sie hängten die Tür der Telefonzelle, die An der Kotsche gegenüber der Hausnummer 1 steht, zum Teil aus und drückten die rechte Wand ein, so dass sie auf den Boden fiel. Weiterhin zerstörten sie die Verglasung, die bei Eintreffen der herbeigerufenen Polizeistreife im Umkreis von zehn Metern verstreut in kleinster Stückelung aufgefunden wurde. Außerdem fehlte am Münzfernsprecher das Geldrückgabefach.

Ein Bürger, der morgens von der Silvesterfeier kam, informierte die Polizei, nachdem er den Vandalismus festgestellt hatte. Nun ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung durch Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und bittet Bürger, die Hinweise zum Sachverhalt oder zu möglichen Tätern geben können, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Erst am 02.01.2014 meldete sich ein 28-jähriger Geschädigter aus der Silvesternacht bei der Polizei. Er berichtete, wie er am 01.01.2014, gegen 04:10 Uhr, nach einer Feier nach Hause gekommen war und dort brutal zusammengeschlagen wurde. Insgesamt drei Täter nahmen sich seiner an. Ihm wurden die Beine beim Betreten des Treppenhauses in der Zschampertaue weggezogen, sodass er hart auf dem Boden aufschlug. Danach wurde er durch einen Täter fixiert und geknebelt, während ihn ein zweiter Täter nach Bargeld durchsuchte und mehrfach trat und schlug.

Danach wurde er nach unten vor den Eingang gezerrt, wo ein dritter Täter hinzu kam. Gemeinsam verschwanden die drei und ließen den 28-Jährigen, der sich vor Schmerzen auf dem Boden krümmte, zurück. Er schleppte sich zu einem Freund und suchte erst am Folgetag die Polizei auf, die dann, aufgrund seiner Verletzungen, einen Arzt rief. Hierauf wurde er noch am Abend in ein Krankenhaus gebracht.

Am 2. Januar gegen 18:00 Uhr wurde einer 62-Jährigen auf dem Nachhauseweg im Asternweg die Handtasche geraubt. Der unbekannte Täter näherte sich dabei mit einem Fahrrad der Geschädigten, zerrte ihr die Handtasche von der Schulter und flüchtete auf dem Fahrrad in unbekannte Richtung. Die Geschädigte rief laut um Hilfe, konnte jedoch nur ihre Nachbarin auf sich aufmerksam machen, die den Täter jedoch auch nicht mehr erkennen konnte.

Die Geschädigte gab an, sich bei der Tat den Arm gezerrt zu haben. In der Handtasche befanden sich persönliche Dokumente und Bargeld. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

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