Grün-As
Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Kleine Zeitungsmacher berichten täglich neu

Lehrer Simon Hörsch und »Grün-As« helfen bei Recherche, Foto, Text, Layout, Verkauf

Aufgeregt sind sie. Hoch motiviert. Wollen unbedingt mitarbeiten in der Redaktion der MONTECITYZeitung. Lernen, wie das so geht - Zeitung. Lehrer Simon Hörsch kennt schon einiges an Schüleralarm und ist vorerst nicht aus der Ruhe zu bringen. PC, Scanner, Drucker sind angeschlossen. Fotoapparate liegen parat. Wir vom »Grün-As« wollen das ganz aus der Nähe sehen. Stehen für das Projekt als Paten bereit.

Nach der Begrüßung und der ersten Redaktionsbesprechung bekommt jeder seinen Presseausweis. Jeweils zwei sollen zusammen arbeiten - einer fotografiert, einer schreibt. Kurzes Ausprobieren der Fotoapparate. Schnell ist jede Scheu vor der Technik verflogen. Auf zu tollen Themen.

Glücksfall für den ersten Reporter-Tag: Die Freiwillige Feuerwehr Grünau ist zu Gast, betreut einen der Arbeitsplätze. Welcher der kleinen Reporter wollte nicht schon immer mal in jede Ecke des Feuerwehrautos krabbeln, hinterm Lenkrad sitzen, Fotos machen?

Und sie möchten natürlich alles wissen: Wie lang, wie teuer, wie schwer? Die kleinen Finger kommen auf dem Papier kaum hinterher. Schreibt man Sirene groß? Und cool mit zwei »o«? Basti ist erst 18 und erklärt geduldig jeden Knopf.

Sein Kollege Enrico kleidet derweil den Nachwuchs ein. T-Shirt, Helm - die Lehrlinge sind zur Ausbildung bereit. Eine Stunde später - mit höchstens 70 Fotos und hochroten Gesichtern - fallen die Berichterstatter in der Redaktion ein. Alle mit dem Bild des Tages und der besten Frage schlechthin. Das muss alles auf Seite 1! Simon H. tut sein bestes.

Inzwischen versucht Klaudia N. den Knoten etwas zu entwirren: Wer MONTECITY-Mäuse verdienen will, muss Anzeigen verkaufen. Franz denkt sich schnell in die neue Aufgabe. Ist schon unterwegs. Lilli hinterher. Carlo besucht inzwischen die Cocktailbar. Was gibt's hier Leckeres? Was kostet das? Lächeln! Ein Foto. Und der klare Hinweis: Eine Anzeige für sieben Mäuse hilft, noch mehr Gäste zu locken.

Lisa und Penelope berichten von Spaß auf der Hüpfburg. Wiland will gern mal die ganze Stadt von oben fotografieren. Franz berichtet. Der Hausmeister sichert das Manöver und klettert mit den Jungs aufs Dach. Klaudia N. mittendrin. In der Aula wird am Mittwoch »Tabaluga« aufgeführt. Die Künstler bezahlen die Werbung. Aber die Anzeige muss einer malen. Und auch eine Karte von der Cocktailbar - mit Caipi-Bowle und English-Cocktail.

Dienstag ist Fußball-WM-Halbfinale. Eine Umfrage soll klären, wer gewinnen wird. Damian und Piet bieten eine Stadtrundfahrt durch MONTECITY an. Die kleinste Reporterin Carmen will das Abenteuer wagen. Silke H. begleitet sie. Für drei Mäuse geht's am Bushof los. Vorbei an der Korbflechterei, der Post, dem Blumenladen.

Da ist einiges zu berichten. Caroline hat sich mit dem Diktiergerät angefreundet und interviewt kurzerhand die Schuldirektorin. Warum sie hier auf dem Arbeitsamt tätig sei und was da so zu tun ist. Beim Juwelier wurde eine Kette gestohlen. Und im Blumenladen gibt's eine Sonnenblume für drei Mäuse zum Schnäppchenpreis.

Und mittags ist es dann fertig - das MONTECITY-Extrablatt. Topaktuell. Für drei Mäuse. Und online auf www.skippy.com (suche Montecity). Gut verkauft und über 100mal angeklickt. Die Kasse klingelt. Und die kleinen Reporter haben noch Ideen. Aaron und Tim wollen vom Finanzamt wissen, wie viel Steuern eingenommen wurden. Anton will Victoria befragen. Und Wiland den Fußballtrainer Tom B. Und was machen eigentlich die Wachmänner den ganzen Tag? Und wer erfüllt bei MONTECITY-Radio die Musikwünsche? Und ...

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