Grün-As
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12. Grünauer Kultursommer

vom 14. Juni bis 23. September

Mit dem Untertitel »Ein Stadtteil zeigt Gesicht« findet vom 14. Juni bis 23. September 2007 die 12. Auflage des Grünauer Kultursommers statt und wird am 23. Juni in der Pauluskirche eröffnet. Von Anfang an vom Kulturamt der Stadt Leipzig mit Unterstützung der Grünauer Akteure organisiert, wird dieses Kulturfestival auch in diesem Jahr aus dem Programm »Soziale Stadt - Leipzig Grünau« über das ASW unterstützt.

Die Programme dafür sind im Stadtteilladen Stuttgarter Allee, im KOMM-Haus, im Allee-Center Leipzig und den vielen Veranstaltungsorten in Grünau oder unter www.leipzig-gruenau.de beziehungsweise www.gruenau- online.de erhältlich.

Grund für den vorzeitigen Beginn des diesjährigen Kultursommers ist die nunmehr 5. Grünauer Brückenperformance am 14. Juni, 18 Uhr in der Stuttgarter Allee. Diesen ersten Höhepunkt innerhalb des Programms wollten wir uns keinesfalls entgehen lassen. Unter dem Thema »Zeit-Zeichen« werden die Leistungskurse Kunst der Klassen 11 und 12 eine spannende wie bunte Aktion zeigen, die sich mit der über Jahrhunderte gewachsenen Symbolik menschlichen Handelns auseinander setzt.

Bild Eröffnet wird der 12. Grünauer Kultursommer am 23. Juni, 17 Uhr in der Pauluskirche durch die Leiterin des Kulturamtes der Stadt Leipzig, Susanne Kucharski-Huniat. Traditionell hat der Ökumenische Kinder- und Jugendchor der Grünauer Kirchgemeinden Paulus und St. Martin unter Leitung von Elke Bestehorn ein Musical erarbeitet und wird es an diesem Tag erstmals präsentieren: »Daniel in der Löwengrube« von Gerd-Peter Münden handelt von Daniel, einem kleinen Jungen aus Jerusalem, der von Soldaten in fremdes Land verschleppt wird, an den Hof von König Nebukadnezar. Erwachsen geworden schafft er es durch seine Klugheit und Weisheit, Erster Berater des Königs zu werden. Doch die Höflinge missgönnen dem Ausländer sein hohes Amt, Intrigen sollen Daniel zu Fall bringen. Eine spannende Geschichte um menschliche Angst, Mut und Treue zu den eigenen Wurzeln entwickelt sich (Regie: Katharina Cieslak, Musikalische Leitung: Elke Bestehorn). Da im vergangenen Jahr ein großer Erfolg, sind im Anschluss daran wieder alle Grünauer und ihre Gäste herzlich zum Fest am Johannesfeuer in den Garten der Pauluskirche eingeladen. Es gibt es Grillspezialitäten und Getränke und ab spätestens 19 Uhr »Klezmer, Tango, Osteuropäisches und anderes« mit Ensemble »Por Una Cabesa« (Michael Breitenbach, Sopransaxofon und Trommeln; Franziska Klimpel, Akkordeon; Christoph Schenker, Cello und Bassgitarre).

Einen besonderen Höhepunkt am Eröffnungstag haben Grünauer Vereine gemeinsam mit dem Großstadtkinder e.V. vorbereitet. Auszeit lädt ein in den »Stadtumbaugürtel« WK 7. Ein Gebäude wird durch seine Funktion als Aufführungsort kurz vor seinem Abriss noch einmal belebt und in den Mittelpunkt gerückt. Die Jupiterstraße 39 ist Schauplatz für Installationen, Performances, Sketche, Geschichten und Skurrilitäten, die normalerweise, so oder ähnlich oder vielleicht auch gar nicht, hinter Hoteltüren stattfinden. Sie werden von den Mitwirkenden komisch oder tragisch erzählt und/ oder dargestellt.

Bild Die Zuschauer, immer mittendrin, werden zu Voyeuren, sobald sie das Haus betreten und als Gäste in der 4. Etage einchecken. Durch einen Empfangspagen (Spielleiter) werden sie zur Rezeption geführt. Auf dem Weg dorthin sollen sie schon mit den ersten Kuriositäten und Geschichten konfrontiert werden. Dieses Projekt von und mit Jugendlichen ist eine »Baustelle«, auf der sie ihren Ideen, Texten und Phantasien Gestalt geben können.

Eine weitere Premiere aus dem 30. Jubiläumsjahr 2007 wird weitergeführt: Am 28. Juni, 14.30 Uhr findet im Kreativzentrum Grünau das 2. Grünauer Lesefest statt, ein Fest der Sprache für Grünauer Kinder bei dem Geschichten lesen und erleben im Mittelpunkt stehen.

Weitere Höhepunkte sind unter anderem das 2. Grünauer Tanzfest am 14. Juli im Allee-Center und das Schönauer Parkfest vom 24. bis 26. August 2007, wobei der erste Tag den musikbegeisterten Jugendlichen vorbehalten ist. Dazu mehr im nächsten »Grün-As«.

Rita Werner
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