Grün-As

Klaatu barada nikto!

Sie haben diesen Satz schon eimal irgendwo gehört? Zum Beispiel in den Filmen »Unheimliche Begegnung der dritten Art« oder »Tron«? Aber, was mag er bedeuten?

Wir schreiben das Jahr 1951. Mitten in der amerikanischen Hauptstadt Washington landet ein UFO. Schnell ist das Militär zur Stelle. Reporter und eine Menschenmenge umringen das Raumschiff. Und da passiert es. Die fliegende Untertasse öffnet sich und ein Wesen in einem Raumanzug kommt heraus. Es tritt vor die Menschenmenge und zieht etwas aus seinem Raumanzug. Was mag das sein? Egal, ein Soldat schiesst. Erschreckte Aufschreie der Menschenmenge. Denn nun tritt aus dem Raumschiff ein anderes Wesen. Ein Roboter. Er öffnet sein Helmvisir und Laserstrahen zerstören sämtliche Waffen. Die Menschenmenge rennt in Panik davon.

So beginnt »Der Tag, an dem die Erde stillstand«. Die Regie bei dem Schwarz-Weiß-Streifen führte Robert Wise. Ein echter Klassiker, den es ist einer der ersten SF-Filme überhaupt. Die Filmmusik schuf Bernard Herrmann, der unter anderem zwei Theremins dafür verwendete. Das Instrument wurde durch den Film so populär, dass es später fast in jedem SF-Film verwendet wurde.

Im Laufe der Handlung des Films wird Klaatu (Jane Michael Rennie), so heißt der Außerirdische, erschossen. Seine menschliche Freundin Helen (Palette Patricia Neal) kann er aber noch beauftragen, den Roboter Gort, der mit einer unglaublichen Macht ausgestattet ist, mit den Worten »Klaatu barada nikto« davon abzuhalten, die Erde zu zerstören.

Vielen Menschen, so lässt die Popularität dieses Satzes schließen, hat sich das Bild des regungslos vor dem Raumschiff stehenden Roboters Gort, ins Gedächtnis gebrannt. Dabei wurde der Film letztmalig in den 80er in der ARD gezeigt und die Special-Effects sind für heutigen Zeiten ziemlich dürftig. Sicherlich liegt das auch an der pazifistischen Botschaft des Films, die bis heute nichts an ihrer Aktualität eingebüßt hat: die Beendigung aller Kriege. Die US-Army weigerte sich übrigens, trotz guter Kontakte der Filmgesellschaft, den Streifen zu unterstützen.

Auch wenn man bei FOX bereits an einem Remake des Filmes mit Keanu Reeves arbeitet, hat die Filmgesellschaft den 1951 gedrehten Film aufwändig restauriert und auf DVD herausgebracht. Neben dem Film mit Kommentaren von Robert Wise und Nicolas Meyer, gibt es eine Bonus-DVD mit umfangreichen Material zur Entstehung des Films.

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Lutz Rodenhauser
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