Grün-As
Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Begleitung im Andersland

Informationsabend zum Thema »Demenz«

Mehr als eine Million an Demenz erkrankten Menschen gibt es allein in Deutschland. Davon werden über 80 Prozent der Betroffenen von Angehörigen, welche selbst das mittlere Lebensalter überschritten haben, Zuhause gepflegt. Dabei kommen unterschiedlichste Themen auf sie zu und verschiedenste Fragen und Bedürfnisse auf.

TERMIN
Infoabend Demenz
Siebenteilige Schulungsreihe »Begleitung im Andersland«
Termin: 9.9.2014
Zeit: 18-20 Uhr
Ort: DRK Alten- und Pflegeheim, 04209 Leipzig
Die Veranstaltung sowie die Schulungen sind kostenfrei

Bei dem unverbindlichen und kostenlosen Informationsabend am Dienstag, den 9. September von 18 bis 20 Uhr, haben alle Angehörigen und Interessierten die Möglichkeit, das Programm der darauffolgenden siebenteiligen Schulungsreihe »Begleitung im Andersland« kennenzulernen. Veranstaltungsort ist das DRK Alten- und Pflegeheim in der Grünauer Allee 61, 04209 Leipzig. Angeboten wird diese spezielle Schulungsreihe von der BARMER-GEK und »Wörheide - Konzepte rund ums Alter(n)« in Kooperation mit dem DRK Alten- und Pflegeheim Grünauer Allee für Angehörige von dementiell erkrankten Menschen, für Ehrenamtliche und an Demenzerkrankungen Interessierte.

In sieben Kursterminen soll einerseits das große Informationsbedürfnis gestillt werden und andererseits eine Austauschmöglichkeit geschaffen werden. Für die Teilnehmer ist die Schulungsreihe kostenfrei. Laut Reinhild Wörheide ist das Ziel der Schulungsreihe, den erheblichen Belastungen und der zunehmenden Isolation der Angehörigen entgegen zu wirken. Im Detail werden Informationen zum Verlauf der Demenz insbesondere im Hinblick auf diagnostische und therapeutische Maßnahmen, zum Umgang mit den besonderen Verhaltensweisen des(r) Demenzkranken, zur Pflegeversicherung, zu rechtlichen Aspekten sowie zu verschiedenen Entlastungsmöglichkeiten vermittelt.

Im überschaubaren Rahmen möchten Frau Wörheide und ihre engagierten Dozententeams in entspannter Atmosphäre mit den Teilnehmern einen Rahmen schaffen, in dem Informationsvermittlung und entlastende Gespräche möglich sind.

Erfahrungen zeigen, dass bei Angehörigen ein großes Informationsbedürfnis besteht und diese sich Austauschmöglichkeiten mit anderen Betroffenen und vor allem wieder mehr soziale Kontakte wünschen. Begründet ist das Abbrechen sozialer Kontakte in der intensiven und zeitaufwendigen Versorgung des(r) Demenzkranken. Genau diese Bedürfnisse und diverse Fragen möchte die Gerontologin Reinhild Wörheide, gemeinsam mit ihren engagierten Dozententeams, durch die Schulungsreihe »Wenn das Gedächtnis nachlässt« ins Auge fassen und ansprechen.

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