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Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Flucht ergriffen

Auffahrunfall und Prügelei

Die Polizeibeamten wurden am 6. Oktober gegen 18.00 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Schönauer / Ringstraße gerufen. Als sie am Unfallort ankamen, stellten sie einen BMW fest, der im Heckbereich beschädigt und einen VW, welcher an der Front beschädigt war. Beide Fahrzeuge standen auf der Schönauer Straße und behinderten erheblich den abendlichen Berufsverkehr. Der 24-jährige BMW-Fahrer erklärte den Beamten, dass der Fahrer des VW auf den BMW aufgefahren war.

Anschließend stieg der Fahrer des VW aus und fragte den 24-jährigen BMW-Fahrer, ob man das auch ohne Polizei klären könne. Dies verneinte der 24-Jährige. Daraufhin begab sich der VW- Fahrer zu dem Fahrzeug, holte etwas aus dem Kofferraum und entfernte sich zu Fuß von der Unfallstelle. Ein 50-jähriger Begleiter und Beifahrer bestätigte diese Aussage. Im VW befand sich keine Person mehr. Als die Beamten am Fahrzeug standen, machte sich eine 29-jährige Frau bemerkbar.

Diese gab an, die Halterin des Fahrzeuges zu sein. Ein 33-jähriger Bekannter rief sie an und teilte ihr mit, dass er einen Verkehrsunfall mit ihrem Pkw verursacht hatte. Deshalb befand sie sich jetzt vor Ort. Die Personalien des 33-Jährigen wurden geprüft. Trotz eingeleiteter Überprüfungs- und weiteren Ermittlungshandlungen konnte er an diesen Abend nicht mehr angetroffen werden. Die beiden Insassen des BMW erlitten leichte Verletzungen und wurden ambulant in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt.

Der Sachschaden am BMW beträgt ca. 7.000 Euro. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden am VW beträgt ca. 20.000 Euro. Gegen den 33-jährigen namentlich bekannten Fahrer des VW wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort eingeleitet.

An der Straßenbahnhaltestelle des PEP-Centers in Grünau kam es am 30. September gegen 22.30 Uhr zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Der 29-jährige Geschädigte gab den herbeigeeilten Beamten bekannt, dass er von einem ihm unbekannten Mann ohne erfindlichen Grund beleidigt und geschlagen wurde. Dabei wären beide auf das Gleisbett der Straßenbahn gestürzt. Es kam aber glücklicherweise gerade keine Bahn. Der Angreifer hätte sich dann mit einer kurz danach eintreffenden Bahn entfernt.

Der Geschädigten hatte nur leichte Verletzungen und lehnte eine ärztliche Behandlung ab. Die Beamten folgten der Straßenbahn und stellten eine männliche Person fest, die auf die Beschreibung des Geschädigten passte. Warum er den anderen geschlagen hatte, wusste er selbst nicht mehr. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm über 2,6 Promille. Nun muss er sich wegen Beleidigung und Körperverletzung verantworten.

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