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Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Spielplatz fertig

Spielplatz Parkallee in Grünau kann wieder genutzt werden

Der neugestaltete Spielplatz an der Ostseite der Parkallee kann wieder von den Kindern, Eltern und Großeltern genutzt werden. Über das Projekt »Leipzig weiter denken - Leben und Wohnen aller Generationen« waren die Grünauerinnen und Grünauer, auch die Kinder, in die Planung eingebunden.

Nach reichlich einem Jahr Planungs- und Bauzeit ist es nun endlich soweit - die barrierefreie Gestaltung sowie die Gliederung des Mehrgenerationenplatzes in verschiedene Zonen mit Bewegungs- und Ruhebereichen ermöglicht Menschen aller Altersgruppen den Aufenthalt und die Nutzung der Spielangebote. »So kann die aktive Begegnung verschiedener Nutzergruppen erfolgen und die Parkallee als Naturdenkmal auf unterschiedlichste Weise erlebt werden«, kommentiert Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal die damit erreichte neue Qualität.

Die Kontur des Platzes wurde bei der Neugestaltung gestärkt, verschiedene Materialien wurden wieder verwendet. Die weiche Schneckenform, in deren erhöhtem Zentrum sich eine Pergola mit Sitzplätzen befindet, steht im Kontrast zu den vielfach architektonischen Elementen in Grünau. Von dort bietet sich ein guter Blick über den gesamten Platz mit Kletterparcours und Rutsche. Das Farbkonzept der Spielgeräte unterstützt die Identität des Platzes in rot-blau.

Im Rahmen von »Leipzig weiter denken - Leben und Wohnen aller Generationen« hatte die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Landschaftsarchitektin Claudia Scheffel und den Grünauern in mehreren Werkstattverfahren über deren Interessen und Wünsche zur Umgestaltung gesprochen und diskutiert. Insbesondere die Beteiligung der Kindertagesstätte Pusteblume, der Förderschule Rosenweg und der Montessori-Schule brachten vor dem Planungsprozess viele Anregungen. Im November 2013 waren in einer Ausstellung zwei Vorentwurfsvarianten präsentiert und weitere Ideen gesammelt worden.

Umgesetzt wurde das Projekt durch die planende Landschaftsarchitektin sowie die ausführenden Firmen Landschaftsbau Kupsch aus Wurzen, Klettermax GmbH aus Domsühl und Ulrike Kühn aus Stolpen. Insgesamt circa 100.000 Euro Planungs- und Baukosten hatten der Bund, das Land Sachsen sowie die Stadt Leipzig zur Verfügung gestellt.

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