Grün-As
Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Editorial

Wir sind Grünau!

Liebe Leserinnen und Leser, mir wurde die ehrenvolle Aufgabe zuteil, für diese Ausgabe das Vorwort zu schreiben. Und so nutze ich die Gelegenheit, um auf ein ganz besonderes Spektakel in diesem Monat aufmerksam zu machen.

Seit Anfang des Jahres bin ich nun schon im Auftrag des Soziokulturellen Zentrums »Die Villa« in Ihrem Stadtteil unterwegs und Einige von Ihnen kennen mich mittlerweile sicher auch schon als Leiter des Filmprojektes »Wir sind Grünau«. Angespornt durch diese Aufgabe, habe ich in dieser Zeit Grünau besonders von seiner starken und positiven Seite kennengelernt und bin hier so unglaublich vielen Menschen und ihrem oft ehrenamtlichen Schaffen begegnet.

Nun im September findet das Alles seinen krönenden Höhepunkt: Am Samstag, dem werden sich hunderte Akteure auf der Alten Salzstraße zusammenfinden, um zu demonstrieren, welche kulturelle Vielfalt Grünau zu bieten hat und damit der Welt ihren Stadtteil von seiner kreativsten Seite zeigen.

Bisher haben sich mehr als 30 Gruppen angemeldet, die sich mit kurzen Choreografien vor unserer Kamera präsentieren: Von den Leipzig Lions über die Freie Schule, dem Kreativzentrum bis hin zur Senioren-Tanzgruppe aus dem KOMM-Haus werden alle Altersgruppen und die verschiedensten Disziplinen vertreten sein.

Konzipiert ist unser Film als Musikvideo, das eine Länge von sechseinhalb Minuten nicht übersteigen wird. Ein perfektes Format, um im Internet verbreitet zu werden, beispielsweise über YouTube und Facebook. Bei so vielen Menschen, die in den Dreh involviert sein werden, wird das Musikvideo hoffentlich ganz schnell auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Wie bei Musikvideos üblich, spielen natürlich der Song und seine Musiker eine wichtige Rolle. Schnell bekamen wir mit, dass es erstaunlich viele wirklich engagierte Künstler in Leipzig gibt, die einen Teil ihres Lebens mit Grünau verbinden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten wir schließlich mehrere Songwriter für das Projekt begeistern, die ihre Erinnerungen an Grünau für unser Lied verarbeiteten.

Der Dreh selbst ist als lange Kamerafahrt geplant, bei der es keinen Schnitt geben wird. Logistisch ist das eine große Herausforderung, denn minutiös muss geplant werden, was an welcher Stelle der Strecke synchron zum Song passieren wird. Alle Akteure müssen ganz genau wissen, was sie im richtigen Moment zu tun haben.

Und während nun alle vom Heizhaus bis zum Kulki ihre Auftritte üben, bleibt mir für die letzten Wochen, noch alle Anwohner der umliegenden Häuser anzusprechen und für den Drehtag einzuladen. Es wäre großartig, wenn die Bewohner dann auf ihren Balkons stehen würden, Winken oder Luftballons und Seifenblasen in die Luft gehen lassen.

Also: Wenn Sie in einem der Häuser an der Strecke wohnen oder dort Menschen kennen, dann nehmen Sie sich am nichts vor – machen Sie sich bereit oder erzählen Sie Ihren Freunden von unserem Projekt! Seien Sie auf jeden Fall mit dabei, wenn wir der Welt zeigen: »Wir sind Grünau«!

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