Grün-As

Der Ball rollt wieder

Sporthallenböden in Herbstferien saniert - in Grünauer Garskestraße rollt wieder der Ball

Die Stadt Leipzig hat die Herbstferienzeit genutzt, um die Hallenböden von Schulsporthallen zu sanieren. Noch 2012 sollen die Böden diverser Sporthallen repariert werden. Darunter auch die der Wladimir-Filatow-Schule (Am Kirschberg 49), der 100. Schule (Miltitzer Allee 1), des Förderzentrums für Erziehungshilfe (Garskestraße 19).

Auch in der Sporthalle Max-Klinger-Schule (Miltitzer Weg 4) ist der Einbau eines neuen Bodens geplant, eine Zwischenlösung wird geprüft. Lösungstermin: Februar 2013. Jedes Jahr erfolgt zu Beginn des Schuljahres eine Objektbegehung der Schulgebäude, Sporthallen und Sporträume. Dabei werden Mängel aufgeschrieben und sollten abgearbeitet werden. »Die notwendigen baulichen Maßnahmen wurden sofort begonnen und so schnell wie möglich durchgeführt, damit alle Schulsporthallen sowohl für den Sportunterricht als auch für den Vereinssport wieder genutzt werden können«, erklärte Bürgermeister Thomas Fabian.

Am Freitag, 19. Oktober, legte das Dezernat nun den Maßnahme- und Zeitplan für die Instandsetzung von Parkettböden in Schulsporthallen vor. Von 120 Sport hallen in Leipzig sind 60 mit Parkettböden ausgestattet. Bei 21 von ihnen wurden Mängel am Boden in unterschiedlichem Ausmaß festgestellt. Neben zwei in Bau befindlichen Sporthallen wurden zehn Sporthallen gesperrt, um eine Gefährdung von Schülern und Sportlern auszuschließen.

Mit zusätzlich eingestellten Mitteln in Höhe von einer Million Euro werden neun der gesperrten Sporthallen bis März nächsten Jahres mit neuen modernen Sportböden ausgestattet. Seit 2008 wurden im Rahmen des Schulsporthalleninvestitionskonzeptes über zwei Millionen Euro in die Beseitigung von DIN-Mängeln und die Erfüllung von Auflagen investiert.

Die Mittel wurden für Planungen und Maßnahmen in den Bereichen Prallschutz, Ballwurfsicherheit, Trennvorhänge, Beschläge, Sanitär-, Wasch- und Umkleidebereiche, Beleuchtung, Decken- und Dacharbeiten sowie für den Einbau eines Schwingbodens eingesetzt, erklärt das Dezernat die Verwendung der Mittel in den letzten Jahren. Des weiteren seien in den vergangenen Jahren Neubau- und Sanierungsvorhaben im Umfang von insgesamt mehr als zehn Millionen Euro umgesetzt worden.

Silke Heinig
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