Grün-As
Leipzig Grün-As Stadtteilmagazin

Im Zeichen der Eidechse

Gartenkultur

Der Natur und der Gartenkultur wird überall zunehmend Aufmerksamkeit gewidmet. Bewegung, Stressabbau und Erholung sind einige gesundheitsfördernde Motive, um einen Garten zu bewirtschaften. Aus der Idee ehemaliger Pächter der nicht mehr existierenden Lipsia-Mietergärten im WK 8, sich unter dem Dach der Volkshochschule zweimal im Jahr im Jugend- und Altenhilfeverein in entspannter Atmosphäre zu treffen, ist nun schon eine mehrjährige Veranstaltungsreihe geworden.

Zum Frühjahrs- und Herbst gartenstammtisch sind Garten- und Pflanzenexperten, Hobbygärtner, Natur- und Kräuterliebhaber oder einfach nur Genießer gesunder Kost herzlich eingeladen, Erfahrungen auszutauschen, mitgebrachte Köstlichkeiten aus eigener Produktion und Herstellung zu probieren sowie miteinander ins Gespräch zu kommen.

Im Mai war Alexandra Schmidt vom Ökolöwen zu Gast. Thema war das Fassadenbegrünungsprojekt »Kletterfix – Grüne Wände für Leipzig«, das 2018 bereits im vierten Jahr umgesetzt wird. Leipzigerinnen und Leipziger können sich da zu ihrem Begrünungsvorhaben beraten lassen. Ob große Giebelwand, Pergola, Fahrradabstellan lagen, straßenseitige Hausfassade – viele Objekte lassen sich mit Kletterpflanzen in grüne Ökosysteme verwandeln.

Der nächste Herbstgartenstammtisch findet am 26. September um 18 Uhr im Jugend- und Altenhilfeverein (An der Kotsche 49) statt. Neben mitzubringenden kulinarischen Kostproben und aktuellen Informationen aus Grünau steht diesmal die Garteneidechse im Mittelpunkt. Annerose Przynosch wird uns in Wort und Bild mit diesem interessanten Gartenbewohner vertraut machen und sicher über so manches Erlebnis berichten. An Natur und Gartenkultur Interessierte (mit und ohne Garten) sind herzlich eingeladen.

Neues Hochbeet

Die Ferienaktion »Stadt in der Stadt« vom Haus Steinstraße im Robert-Koch-Park wurde am 14. Juli mit einem Familienfest beendet. Danach haben die Baubetreuer die Häuser Brett für Brett zurückgebaut. Nur das Hochbeet bleibt erhalten. Es wurde vom KOMM e.V. erworben, von der Wohnungsbaugenossenschaft Kontakt abtransportiert und steht jetzt auf der Wiese vorm KOMM-Haus. Gebaut wurde es mit Unterstützung von Gästen aus Addis Abeba, die sich für die Kinderstadt interessierten. Dank ausgeklügelter Konstruktion können es auch Rollstuhlfahrer problemlos bewirtschaften. Mögen die Pflanzen darin gut gedeihen und die Vorbeigehenden erfreuen.

PS.: Wir hatten auch im vergangenen Jahr das Hochbeet von der »Stadt in der Stadt« erworben und vor dem KOMM-Haus aufstellen lassen. Leider fiel es nach ungefähr einem halben Jahr dem Vandalismus zum Opfer.

Gemeinschaftsgarten

Auf der gut 6.000 Quadratmeter großen Unitas-Wiese an der 100. Schule soll ein neuer Gemeinschaftsgarten entstehen. Ende August bat der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) zu ersten Informationsveranstaltungen. Koordinatorin Henrike Barske, die ihre Masterarbeit über »Urban Gardening« geschrieben hat, möchte unter anderem eine produktive Gruppe bilden und Hochbeete aufstellen.

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